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Druckvorlagen

Hier erhalten Sie Information über Arten, Anforderungen und Anlieferung der Vorlagen für Ihren Eindruck, speziell der Vorlagen für den Eindruck der Firmenlogos:

Unter Auf- und Durchsichtsvorlagen sind Informationen über alle Arten von körperlichen Vorlagen aufgeführt. Da wir diese vor der Weiterverarbeitung mittels Scannens in eine elektronische Form umwandeln, was in der Regel zu einem Qualitätsverlust und damit Nachbearbeitungsaufwand führt, ist im Falle der Wahl zwischen körperlichen und elektronischen Vorlagen letztere vorzuziehen.
Elektronische Vorlagen sind Dateien, die Texte oder Grafiken für einen individuellen Grußtext oder Firmierung enthalten.

Elektronische Vorlagen

Elektronische Vorlagen sind Dateien die Texte oder Grafiken für einen individuellen Grußtext oder Firmierung enthalten. Hierbei unterscheidet man:

Textdateien
Dies sind Dateien die Texte in mehr oder weniger formatierter Form enthalten. Wir können folgende Formate verarbeiten:
.txt Reine Textdateien
.doc Die meisten MS-Word Versionen ohne eingebettete Grafiken. Bei verknüpften Grafiken können nur Strichzeichnungen nach den u.g. Vorgaben verarbeitet werden.
.rtf RichText Dateien

Bitte beachten Sie, daß wir die oben genannten Formate grundsätzlich nur als reine Textlieferung und Layoutvorlagen betrachten, die Inhalte dieser Dateienmüssen in einem Layoutprogramm neu aufgebaut werden. Dies gilt auch und insbesondere für Worddateien, die wir nicht als druckreife Vorlagendateien betrachten können.

Grafiken in Pixelformaten
Dieses sind Dateien in denen Bilder und Texte in Form einzelner Bildpunkte gespeichert sind. Bei diesen Formaten sollte beachtet werden dass:
1. Die Auflösung mindestens 600 dpi beträgt
2. Eine hohe Kantenschärfe gegeben ist ( keine Farbverläufe, Grauränder, Sägezahn- oder Treppeneffekte )
3. Die Datei entweder in schwarz/weiß ( bei einfarbigen Vorlagen), mit Schmuckfarben bei mehrfarbigen Vorlagen (z.B. bei Logo in Hausfarbe) oder als Prozessfarben ( beim Vierfarbdruck) gespeichert wird, um eventueller Veränderungen beim Belichtungsvorgang zu vermeiden.

Wir können folgende Formate verarbeiten:
.TIFF z.B. aus Adobe Photoshop
.GIF z.B. aus Paint Shop Pro
.BMP
.PSD das Format von Adobe Photoshop

Grafiken in Vektorformaten
Bei Vektorgrafiken werden die Bildelemente als Graden und Kurven dargestellt und gespeichert Hierbei ist zu beachten dass einige Vektorformate keine Kurven beschreiben können, d.h. sie stellen beispielsweise einen Kreis als eine grosse Anzahl von Graden dar, was einerseits die Datei vergrössert andererseits zu Unsauberkeiten ( Treppeneffekt) bei der Belichtung führen kann.

Wir können folgende Formate verarbeiten:
.EPS
Das EPS-Fomat ist ein weitverbreitetes Format zur Speicherung, Transport und Plazierung von Grafiken in Programmen dar und wird von einer grossen Anzahl von Programmen im graphischen Bereich unterstützt. Da es aber eine Art Containerfunktion ausüben kann ist es bei EPS- Dateien sehr wichtig sich vor dem Versenden zu überprüfen ob alle benötigten Elemente sich in der Datei befinden bzw. mit der Datei zusammenversendet werden. Das gilt insbesondere für Schriften und eingebettete Fremdgrafiken. Ist es beispielsweise nicht möglich, eine in einer EPS-Datei verwendete Schrift mitzuversenden ( z.B. aus Copyrightgründen), müssen diese Textelemente vor dem Versand in eine Grafik umgewandelt werden, um beim Empfänger korrekt belichtet werden zu können.
.AI Format des Adobe Illustrator
.WMF Das Windows Metafile Format ist eines der Vektorformate, die nicht in der Lage sind Kurven zu verarbeiten

Satzdateien
Dieses sind Dateien, die von einem DTP- ( Desktop Publishing) Programm erstellt wurden.
Wir können folgende Formate verarbeiten:
.PMx, P65 oder PMD - Adobe Pagemaker
.QXD - Quark Xpress Dateien bis Version 4.0, nur ohne verknüpfte Dateien
.INDD, INX - Adobe InDesign Dateien bis CS4

PDF
Adobe® PDF (Portable Document Format) ist ein von Adobe Systems entwickeltes öffentlich verfügbares Dateiformat, das sich seit mehr als zehn Jahren bewährt und von Standardisierungsgremien weltweit für den sicheren und zuverlässigen Austausch von elektronischen Dokumenten verwendet wird.
Bei PDF ebenso wie bei Satzdateien gilt, dass die Verarbeitbarkeit der Dateien von der Qualität der eingebetteten Bilder und Grafiken abhängt.

PDF-Dateien



Das Portable Document Format (PDF; deutsch: (trans)portables Dokumentenformat) ist ein plattformunabhängiges Dateiformat für Dokumente, das vom Unternehmen Adobe Systems entwickelt und 1993 veröffentlicht wurde. Adobe PDF ist heute der globale Standard für die Erfassung, Abstimmung und Bereitstellung vielfältiger Inhalte aus nahezu jeder Anwendung auf nahezu jeder Plattform.


PDF/X
Unter PDF/X werden verschiedene Normen der International Organization for Standardization zusammengefasst. Diese beschreiben die Eigenschaften von als Druckvorlagen verweneten PDF-Dateien, um die vorlagengetreue Übermittlung der Daten aus der Druckvorstufe zum eigentlichen Druck zu ermöglichen.
Inhalte, die für den Druck von PDF-Dateien problematisch sind, werden durch PDF-X ausgeschlossen. Umgekehrt werden Funktionen, die für einen fehlerfreien Druck unverzichtbar sind, zur Voraussetzung für eine PDF-X-Datei. Zum Beispiel werden Transparenzen, Transferfunktionen oder Informationen, die sich nicht sinnvoll drucken lassen (wie Audio oder Links) verboten. Vorgeschrieben sind hingegen Angaben, die für einen präzisen Druck unverzichtbar sind, wie Trimbox, Farbinformationen usw. Dass diese Anforderungen vom Benutzer tatsächlich eingehalten werden, kann mit Hilfe von Preflight-Werkzeugen ( z.b. in Acrobat Professional oder Enfocus Pit Stop )automatisiert überprüft werden.
Für die Übermittlung von Druckdaten sind in Deutschland das PDF/X-1a Format sowie das PDF/X-3 Format verbreitet.
Zu den Regeln, die den beiden Normvarianten PDF/X-1a und PDF/X-3 gemeinsam sind, gehören unter anderem folgende Punkte:

- Schriften müssen eingebettet sein.

- Bilddaten müssen in voller Auflösung als Bestandteil des PDF enthalten sein.

- OPI-Kommentare sind verboten.

- Rastereinstellungen sind erlaubt, müssen vom Empfänger einer PDF/X Datei aber nicht verwendet werden.

- Kommentare, Schaltflächen, Verknüpfungen und Formularfelder innerhalb der druckbaren Seite sind nicht erlaubt.

- Die Seitengeometrie und der Überfüllungsschlüssel müssen eindeutig definiert sein.

- LZW-Kompression ist verboten.

- Jegliche Verschlüsselung ist untersagt.

- Der PDF/X-Versionsschlüssel muss gesetzt sein, d.h. es muss erkennbar sein, ob es sich um ein PDF/X-1a bzw. PDF/X-3 Dokument handelt.

- Transparenzen sind nicht erlaubt
- Der Output-Intent muss definiert sein, d.h. es muss ein ICC-Ausgabeprofil eingebettet sein, über welches die Ausgabe des beabsichtigten Druckprozesses einschließlich der farbmetrischen Charakterisierung festgelegt wird.

Inhaltlich gleichen sich die beiden Variationen PDF/X-1a und PDF/X-3 weitgehend. Die Grundregeln sind fast durchgängig identisch. Der Unterschied zwischen den beiden ISO-Normen besteht darin, dass PDF/X-1a-Dokumente ausschließlich in den geräteabhängigen CMYK-Prozessfarben sowie Sonderfarben aufbereitet sein dürfen, da PDF/X-1a ausschließlich für den CMYK-basierte Ausgabeprozesse vorgesehen ist. PDF/X-3 lässt im Gegensatz dazu auch geräteunabhängige Farbräume wie den Lab-Farbraum zu, ebenso unterstützt es den RGB-Farbraum.
Hierbei ist zu erwähnen, dass PDF/X-3 eine Erweiterung des PDF/X-1a Standards darstellt, jede PDF/X-1a ist gleichzeitig eine vollwertige PDF/X-3-Datei.
Leider kann PDF/X-3 aufgrund dieser, für den normalen Print-Workflow oft nicht benötigten, Erweiterungen zu einer Reihe neuer Probleme wie z.B. ungewollte Farbkonvertierungen führen. Diese abzuwehren erfordert in der Praxis eine engere Abstimmung zwischen dem Erzeuger der Druckdateien und Druckerei, um unliebsame Effekte auszuschließen.

Aus diesem Grunde bevorzugen wir bei der Anlieferung von PDF-Dokumenten das PDF/X-1a Format.

Aufsichts- und Durchsichtsvorlagen



Aufsicht- und Durchsichtsvorlagen werden in unserem Hause in der Regel mittels Scannen in elektronische Bildvorlagen umgewandelt. Zu diesem Zweck müssen sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen :

- ausreichende Kantenschärfe
- ausreichender Kontrast zwischen den einzelnen Farben
- ausreichende Sauberkeit/Auflösung

Sollten Sie sowohl elektronische Vorlagen als auch Auf- oder Durchsichtsvorlagen zur Verfügung haben, sind elektronische Vorlagen zu bevorzugen, da durch den Scanvorgang Qualitätseinbußen und Mehrkosten entstehen können.

1. Aufsichtsvorlagen
Aufsichtsvorlagen sind Vorlagen, auf denen die Bildelemente auf einem undurchsichtigen Untergrund stehen und die im Reflexionsverfahren gescannt werden. Hier ist ein guter Kontrast zwischen Bildelementen und Untergrund wichtig, ebenso sollte der Untergrund möglichst matt sein, um ungewollte Reflexionen oder Farbverschiebungen beim Scannen zu vermeiden.

Aufsichtsvorlagen sind z.B.:

- Ausdrucke aus Laserdruckern oder Tintenstrahldruckern ( bei Tintenstrahldruckern oft mit stark eingeschränkter Qualität )
- Gedruckte Vorlagen ( Offset-, Tiefdruck usw. )
- Reinzeichnungen / Montagen

2. Durchsichtsvorlagen

Durchsichtsvorlagen sind Vorlagen, auf denen die Bildelemente auf einem durchsichtigen Untergrund stehen und die im Durchlichtsverfahren gescannt werden. Hierbei wirken die Vorlagen wie ein Filter durch welches das Licht, das über eine Lichtquelle durch die Vorlage auf die Scanzeile geworfen wird, entsprechend der Farbigkeit oder Lichtundurchlässigkeit der Vorlage absorbiert oder durchgelassen wird. Hierbei ist insbsondere bei Strichvorlagen ( einfarbig schwarz-weisse Vorlagen ) auf eine hohe Dichte der lichtundurchlässigen Elemente zu achten, da ansonsten keine qualitativ angemessene Reproduktion möglich ist.

Durchsichtsvorlagen sind z.B.:
- Reprofilme
- Beim Mehrfarbendruck Farbauszugsfilme
- Dias ( hier ist in der Regel ein erhöhter Arbeitsaufwand gegeben )

Die Verwendung von Folien, die mit Laser-oder Tintenstrahldruckern bedruckt wurden, sind als Durchsichtsvorlage aufgrund der zu geringen „Schwärzung" meist nur eingeschränkt zu verwenden.